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23.9.2008: I vini en rosé - in estate e non solo...
Rosé-Weine für den Sommer - aber nicht nur...
Se pensi a un rosato, i profumi si sprignonano di erbe mediterranee, frutta rossa, fiori, spezie, di salmastro.
Se pensi a un rosato risenti i suoi gusti succosi, vivaci, freschi, a volte salati, pungenti, avvolgenti, fini, mai troppo acidi,.
Piace il rosato agli intenditori per l’intrigante doppio ruolo che svolge profumi da rosso corpo da bianco, un vino che deve per forza dare, perché non può permettersi di giocare solo sulle sue meravigliose sfumature rosate.
Ne è passato di tempo in cui negli anni 80 a seguito della crisi economica, i rosati erano relegati in fondo alla fila, dietro a tutti perché considerati poco interessanti anche dai produttori e, la poca quantità prodotta, o era scialba, o priva di carattere, e spesso prodotta da una cattiva enologia che li arricchiva tra l’altro anche di solforosa.
Per fortuna da alcuni anni nel mondo del vino le cose sono cambiate per i rosati, certo c’è ancora molto da realizzare e migliorare ma, le vendite dei rosati sono raddoppiate un po’ dappertutto. In Inghilterra e in America poi è ultima moda. Anche in Italia grandi produttori come Biondi Santi a Montalcino, Valentini, Masciarelli per citarne alcuni, producono ottimi rosé, e lo sanno bene i francesi che hanno una lunga tradizione, in Provenza con Bandol e il Rodano e in Germania che si fa? Qui nel Palatinato i rosati sono fatti prevalentemente con uve di Pinot nero ma, ci sono anche rosè di Cabernet, Merlot, Dornfelder, Portugieser.
Per ricordarvi: Tutti i rosati si ottengono dalla spremitura soffice di uve nere con breve contatto tra succo e buccia che conferisce colore.
Quali sono i rosè che si distinguono nel Palatinato? Ve ne voglio elencare alcuni che a me sono piaciuti particolarmente: L’elegante Mönchgarten della Villa Niederberger a Neustadt, un cuvè di uvaggi nobili sapientemente mixati dal conosciuto enologo Hans-Günther Schwarz che ha saputo renderlo elegante negli aromi di erba e fiori, con un corpo avvolgente dalle molteplici sfaccettature (costo 12 €).
Un altro rosè che merita sicuramente attenzione, è quello del viticoltore Markus Schneider di Ellerstadt: il “Saigner” le cui uve non vengono pressate ma solo rotte per poter raccogliere il primo succo che ne esce, è prodotto da una selezione di Pinot nero, Cabernet, St. Laurent e Merlot, e ha una capacità di invecchiare sino a 6/7 anni. Il costo dal viticoltore è di 7,70 €.
A Birkweiler il viticoltore Dr. Wehrheim produce un bellissimo rosé da uve di Pinot nero con sentori evidenziati di fragolina e melone maturo per 8,50 € e un Pinot rosé brut 2006 (Spumante) per 13,- €.
E per finire l’elegante rosato Ingelheimer Kaiserpfalz del viticoltore Bernhart a Schweigen da uve di Pinot nero vendemmia tardiva per 4,20 €.
Prosit!
An langen, lauen Sommerabenden, bei Grillfreuden mit Freunden, an feuchtwarmen Nachmittagen oder wenn die Mittagssonne brennt, dann ist die ideale Zeit an Weine zu denken, die weniger Aufmerksamkeit als die großen Roten verlangen, die weniger kraftvoll sind, leichter zu genießen, die zur schönen Jahreszeit passen – also warum kein Rosé?
Denke ich an Rosé-Weine, wird die Welt in rosa Farbe getaucht, an Lachsfarben mit Zwiebelschalenreflexen oder in ein helles, brillantes Rubinrot, ein Pfirsich-Rot oder in ein kräftiges Rot von langen Sonnenuntergängen.
Denke ich an Rosé-Weine, umweht mich ein Duft von mediterranen Kräutern, von hellen, roten Früchten, Blüten und leicht salzigem Sommerwind.
Denke ich an Rosé-Weine, fühle ich auf der Zunge eine intensive Saftigkeit, Lebendigkeit, Frische, manchmal leicht salzig, anregend, verführerisch, fein, nie zu kräftig in der Säure.
Rosé-Weine verführen den Kenner wegen ihres doppelten Charakters mit Düften eines Rotweines und dem Körper von Weißweinen; Weine, die mehr mitteilen müssen, als nur ihre schöne, rosa Farbe – sie müssen die ganze Vielfalt ihres Charakters offenbaren.
Glücklicherweise ist die Zeit der 80er vorbei mit Jahren der ökonomischen Krise, als Rosé-Weine ein Nischendasein führten, kaum geschätzt und weder von Winzern noch von ernsthaften Weinliebhabern ernsthaft beachtet. Die wenigen damals produzierten Rosé-Weine waren nichtssagend, ohne Charakter oder unsauber vinifiziert und im Zweifelsfall mit mehr als ausreichend Schwefel versetzt.
Glücklicherweise haben sich die Zeiten in der Weinwelt für die Rosé-Weine geändert. Natürlich gibt es nach wie vor viel zu verbessern, aber allein der Absatz hat sich allenthalben fast verdoppelt: in England und Amerika gilt es jetzt als chic, Rosé zu trinken. Auch in Italien erzeugen nun berühmte Winzer, wie Biondi Santi in Montalcino, Valentini oder Masciarelli in den Abruzzen, um nur wenige zu nennen, ausgezeichnete Rosé-Weine; Qualitäten, wie sie die Franzosen mit ihrer langen Tradition – in der Provence mit dem Bandol oder im Rhône-Tal oder an der Loire – schon seit längerem auf den Markt bringen – und in Deutschland?
Hier in der Pfalz sind die besonders guten Rosé-Weine aus der edlen Spätburgunder-Rebe gemacht, aber manchmal auch aus Cabernet, Merlot, Dornfelder und seit langem aus Portugieser. Nur zur Erinnerung: Alle Rosés sind aus Rotweintrauben gemacht, bei der die farbgebenden Traubenschalen nicht lange die Gelegenheit haben, ihre Farbstoffe an die Maische abzugeben. Welches sind nun die besonders guten Rosé-Weine aus der Pfalz?
Einige wenige, die ich in jüngster Zeit entdeckt habe, will ich hier vorstellen:
Der elegante Mönchgarten der Villa Niederberger in Neustadt an der Weinstraße, eine Cuvée aus verschiedenen noblen Rotweinsorten, meisterhaft gekeltert von dem berühmten Önologen Hans-Günther Schwarz, dem es gelang, einen unglaublich eleganten, vollen Rosé mit verführerischem Körper und Duft nach Kräutern und Blüten zu erzeugen (Preis ab Weingut 12,- €).
Ein anderer beachtenswerter Rosé ist der „Saigner“ von Markus Schneider in Ellerstadt: Hier werden die Trauben nicht gepresst, sondern nur der erste Vorlaufmost der angequetschten Spätburgunder-, Cabernet-, Merlot und St. Laurent-Trauben wird für diesen meisterlichen Rosé verwendet – mit einer Lagerzeit von 6 bis 7 Jahren (!). Preis ab Weingut: 7,70 €.
In Birkweiler sitzt das bekannte Weingut Dr. Wehrheim, der mit einem wunderschönen Rosé aus Spätburgundertrauben und einem Duft von Erdbeeren und reifer Melone überzeugt (Preis 8,50 €) – auch sein Sekt Pinot rosé brut 2006 ist bemerkenswert (13,- €).
Zum Schluss ein Schnäppchen: Der Ingelheimer Kaiserpfalz Rosé Spätlese des Weinguts Bernhart in Schweigen – reinsortig aus Spätburgunder ausgebaut (4,20 €). Prosit!








